Masern

Viele halten Masern für eine harmlose Krankheit im Kindesalter. Diese Krankheit ist jedoch hochansteckend und betrifft auch Menschen im Jugend- und Erwachsenenalter, die keine Impfung gegen Masern erhalten haben. Wer einmal an Masern erkrankt ist, besitzt durch die Bildung von Antikörpern lebenslange Immunität. Die meldepflichtige Krankheit wird oft unterschätzt, dabei kann es im Verlauf der Erkrankung zu tödlichen Komplikationen kommen. Besonders Schwangere und Neugeborene sind stark gefährdet.

 

Wie ansteckend sind Masern?

Masern-Viren sind hochansteckend. Sie werden zum einen über den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen und zum anderen überwinden die Erreger auch durch Sprechen, Husten oder Niesen Distanzen von mehreren Metern. Per Tröpfcheninfektion, d. h. über kleinste Speichelmengen, stecken sich ungeimpfte Personen über den Luftweg an, wenn die Viren eingeatmet werden. Zur Verdeutlichung: Ungeschützte Personen werden mit großer Wahrscheinlichkeit an Masern erkranken, wenn sie sich mit einem Infizierten im selben Raum aufhalten. Ansteckend sind Masern ab 5 Tagen vor dem typischen Hautausschlag, bis 4 Tage nach Beginn der roten Fleckenbildung.

 

Typische Symptome von Masern

Nach der Ansteckung äußern sich die ersten Symptome erst nach 8 bis 10 Tagen. Husten, Schnupfen sowie Entzündungen im Nasenrachenraum zählen zu den ersten Krankheitszeichen. Auch Bindehautentzündungen und Bronchitis treten oft zu Beginn der Erkrankung auf. Der charakteristische Hautausschlag bzw. das Masernexanthem beginnt nach 14 Tagen mit roten Flecken hinter den Ohren, bevor es sich über den Körper ausbreitet. Fieber bis 40 Grad und kleine Hautblutungen können begleitend auftreten. Wenn der Hautausschlag abklingt, geht das häufig mit einer schuppenden Haut einher.

 

Masern – Behandlung und Impfung

Wer Masern hat, sollte sich schonen und viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Die Behandlung der Symptome richtet sich nach den jeweiligen Beschwerden.

  • Gegen das Fieber helfen Mittel, wie der fiebersenkende Schmerzsaft Nurofen Junior Orange. Die Suspension enthält den Wirkstoff Ibuprofen – geeignet für Kinder ab 6 Monaten zur Linderung leichter bis mittelstarker Schmerzen. Der Fiebersaft ist in den beliebten Geschmacksrichtungen Orange und Erdbeere erhältlich.
  • Lästigen Schnupfen bekommen Sie mit dem Nasenspray Rhinospray Plus zum Abschwellen der Nasenschleimhaut in den Griff. Auch bei allergischem Schnupfen und bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen ermöglicht das rezeptfreie Präparat Erwachsenen und Schulkindern freies Durchatmen.
  • Beruhigend bei geschuppter Haut wirkt die kühlende Bepanthol Körperlotion in handlicher Flaschenform. Innerhalb kurzer Zeit entspannt die Pflegeformel berührungsempfindliche Haut und sorgt für ein entspanntes Wohlgefühl.

Bei zusätzlichen bakteriellen Infektionen kommen auch Antibiotika zum Einsatz, wenden Sie sich hierzu an Ihren Hausarzt. Generell empfiehlt das Robert-Koch-Institut allen Altersklassen die Impfung gegen Masern. Für den bewährten Lebendimpfstoff werden in zwei Impfvorgängen harmlose Masern-Erreger verabreicht, gegen die der Körper Antikörper bildet. Auf dieses Weise wird das Immunsystem gezielt auf die entsprechenden Viren vorbereitet und gestärkt.

Komplikationen

Mit zunehmendem Alter besteht das Risiko, an einer Komplikation zu erkranken, die im Zusammenhang mit Masern steht. Durch die bestehenden Masern-Viren ist die Immunabwehr derart geschwächt, dass weitere Erreger leichter in den Körper eindringen können. Ärzte diagnostizieren sodann Mittelohrentzündungen und Entzündungen der Atemwege (Lungenentzündung). Eine besonders gefürchtete Komplikation der Masern stellt die Gehirnentzündung (Meningitis) dar: Sie tritt etwa bei jeder 1000. Masern-Erkrankung auf. Bis 20 Prozent der betroffenen Personen sterben an dieser Komplikation, meist wegen ungenügender Behandlung. 30 Prozent etwa der Betroffenen erleiden Folgeschäden wie Lähmungen und geistige Behinderung.

Steckt sich eine Schwangere mit Masern an, besteht das Risiko einer Früh-, mitunter sogar einer Totgeburt. Deshalb sollten Frauen mit Kinderwunsch ihren Masernschutz überprüfen.