Glucosamin

Glucosamin (andere Bezeichnungen D-Glucosamin), ist ein Wirkstoff, der zur Gruppe der Aminozucker gehört. Als Bestandteil des Bindegewebes, des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit kommt er im menschlichen Körper auch auf natürliche Weise vor. Zur Behandlung von Arthrose ist Glucosamin in Apotheken rezeptfrei als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Glucosamin liegt in diesen Präparaten häufig als Sulfat (Glucosaminhemisulfat, D-Glucosaminsulfat) oder Hydrochlorid vor. Zudem wird er meist mit dem Wirkstoff Chondoritin verbunden. Glucosamin werden knorpelaufbauende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften zugeschrieben.

Industriell hergestelltes Glucosamin wird oft aus dem Stoff Chitin gewonnen, welcher wiederum von Krustentieren (Krabben, Garnelen) stammen kann.

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Anwendungsgebiete & Wirkungsweise

Glucosamin-Präparate werden besonders zur Linderung von Schmerzen und Beschwerden bei Kniearthrose angewendet. Es wird angenommen, dass das künstlich zugeführte Glucosamin in den Knorpel und die Gelenkflüssigkeit aufgenommen wird. Durch den Aufbau des Knorpels soll sich die Beweglichkeit des Gelenkes wieder verbessern.

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Wann sollte Glucosamin nicht angewendet werden?

Bei Patienten, die überempfindlich oder allergisch auf den Wirkstoff reagieren, sollten keine Glucosamin-Präparate zur Behandlung eingesetzt werden. Auch Patienten mit Allergie gegen Krustentiere sollten von einer Verwendung dieses Wirkstoffes absehen.

Auch Schwangeren, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird eine Anwendung nicht empfohlen, da es keine ausreichenden Studien über Risiken für diese Patientengruppen gibt.

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Folgende Personengruppen sollten Glucosamin-Präparaten nur auf Anraten eines Arztes zur Arthrose-Therapie einnehmen:

– Personen mit Diabetes mellitus (Glukoseintoleranz)

– Personen mit eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion

Asthmatiker

– Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Wechselwirkungen

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Präparaten mit Glucosamin und anderen Medikamenten kann es zu Wechselwirkungen kommen. Bitte beachten Sie, dass dies ebenfalls abhängig ist, von der jeweiligen Menge der Arzneistoffe und der Darreichungsform.

Glucosamin kann die Wirkung einiger Medikamente verstärken. Dazu zählen Tetracycline, die zu den Antibiotika zählen. Eine hemmende Wirkung hat Glucosamin auf Penicillin und das Antibiotikum Chloramphenicol.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Glucosamin und Antikoagulanzien wie Warfarin kann sich die Gerinnungszeit des Blutes verlängern. Bei Patienten, die Medikamente mit diesen Wirkstoffen einnehmen müssen, ist es unbedingt erforderlich, dass ein Arzt die Behandlung mit Glucosamin-Präparaten überwacht.

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Nebenwirkungen

Glucosamin ist eine körpereigene Substanz und daher sehr gut verträglich. In einigen Fällen wurden nach der Einnahme unerwünschte Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Sodbrennen, Verstopfung oder Durchfall beobachtet.

Noch seltener kamen Reaktionen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Allergien vor. Es besteht das Risiko, dass die Blutfett-Werte durch die Einnahme von Glucosamin steigen.

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Medikamente

Glucosaminhaltige Produkte finden Sie selbstverständlich auch im Sortiment Ihrer Versandapotheke medikamente-per-klick. Stöbern Sie dafür gern in der Rubrik Rheuma und Arthrose, zu finden unter der Produktkategorie Schmerzen in unserem Webshop.

Erhältlich ist der Wirkstoff unter anderem unter den Handelsnamen Dona®, wie zum Beispiel Dona Tabletten und Leka®, wie zum Beispiel Leka Tabletten. Das Nahrungsergänzungsmittel Doppelherz Glucosamin enthält eine Kombination des Wirkstoffs mit Chondroitinsulfat und Vitaminen. Voltaflex Filmtabletten beinhalten Glucosamin als Hydrochlorid. Eine Vitalstoffkombination zur Behandlung von arthrotischen Gelenkveränderungen ist proSan Gelenk Komplex. Hier sind neben Glucosaminsulfat auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten.

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