Tripper (Gonorrhoe)

Young attractive happy amorous couple in bedroomGeschlechtskrankheiten wie Tripper, der vom Arzt als Gonorrhoe bezeichnet wird, werden leider immer häufiger. Das Wort Gonorrhoe kommt aus dem Altgriechischen und heißt so viel wie „Samenfluss“. Der Tripper gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Gonorrhoe wird durch Bakterien (Gonokokken) übertragen. Früher war die Gonorrhoe in der Bundesrepublik Deutschland meldepflichtig. In Deutschland leiden ungefähr 20.000

Menschen unter Gonorrhoe. Die Dunkelziffer ist hoch und die Zahl der Infektionen steigt deutlich an.

 

Beschwerden bei Gonorrhoe

Die Infektion mit den Bakterien führt zu verschiedenen Beschwerden. Die Gonokokken heften sich an den Schleimhautzellen der Harnröhre oder des Gebärmutterhalses an. Die Infektion führt beim Mann zur Harnröhrenentzündung mit Juckreiz, eitrigem Ausfluss und Schmerzen beim Urinieren. Durch die Gonorrhoe kann es beim Mann zur Unfruchtbarkeit kommen. Bei Frauen treten die Beschwerden meist nach ein bis zwei Wochen auf. Es kommt häufig zusätzlich zur Harnröhrenentzündung zur Entzündung des Gebärmutterhalses mit eitrigem Ausfluss. Bei der Frau kann die Gonorrhoe zur Sterilität führen. Die Gonorrhoe kann auch die Augen, die Haut und die Gelenke infizieren.

 

Diagnostik der Gonorrhoe

Die Gonorrhoe wird mit einem Harnröhrenabstrich festgestellt. Im Rahmen der Diagnostik kann gleichzeitig auch eine Prüfung der Antibiotika-Wirksamkeit beziehungsweise Antibiotika-Resistenz im Rahmen eines Antibiogramms durchgeführt werden.

 

Behandlung der Gonorrhoe

Die Behandlung der Gonorrhoe ist eine Therapie mit Antibiotika. Früher wurde vorwiegend Penicillin verordnet. Heute sind Antibiotikaresistenzen immer häufiger und daher werden spezielle Antibiotika vom Arzt verschrieben. Die Behandlung der Gonorrhoe ist in der Regel nach einer Woche oder spätestens einem Monat abgeschlossen.

 

Vorbeugung der Gonorrhoe (Tripper)

Das Kondom schützt relativ sicher vor einer Infektion. Die Krankheit kann während der Geburt auf das Kind übertragen werden. Nach der Infektion kommt es innerhalb sehr kurzer Zeit (einige Tage) zum Ausbruch der Erkrankung. Die Infektion von Neugeborenen kann durch Vorsorgeuntersuchungen der Schwangeren durch den Gynäkologen sicher vermieden werden.