Schlaflosigkeit

SchlaflosigkeitSchlaf erfüllt viele wichtige Funktionen für den Menschen: Er dient der Erholung und dem „Auftanken“ an Leistungsfähigkeit. Gesunder Schlaf stärkt das Immunsystem.
Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist individuell verschieden. Mancher braucht 7 bis 9 Stunden Schlaf; einem anderen reichen 4 bis 5 Stunden. Dabei kommt es auch gelegentlich vor, dass wir keinen erholsamen Schlaf finden. Dennoch ist dies in erster Linie kein Grund zur Beunruhigung. Erst wenn Einschlaf- oder Durchschlafprobleme so lang andauern, dass die Lebensqualität darunter leidet, kann man von einer ernsteren Schlafstörung ausgehen.
Schlafstörungen können auch Begleiterscheinungen von anderen Erkrankungen sein.

 

Was sind Schlafstörungen?

Zu den Schlafstörungen gehören Erkrankungen, die mit Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen, einem veränderten Schlafbedürfnis oder einem auffälligem Schlafverhalten verbunden sind. Dazu zählen:

Schlaflosigkeit (Insomie)

Die Betroffenen klagen vor allem über Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen. Wie viele Stunden jemand tatsächlich geschlafen hat, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist, ob man sich nach dem Aufwachen erholt und ausgeschlafen fühlt. Bei anhaltender Schlaflosigkeit ist dies nicht der Fall. Die Lebensqualität leidet darunter.

Schlafsucht (Hypersomnie)

Die Betroffenen leiden unter vermehrtem Schlafbedürfnis und schlafen etwa ein Viertel länger als sonst üblich, klagen aber am nächsten Tag trotzdem über Müdigkeit und Erschöpfung. Häufig ist dies ein Zeichen für eine schwere Krankheit wie Depression, Angststörungen, für Gehirnerkrankungen oder Vergiftungen. Es kann sich jedoch auch um die Folge eines Missbrauchs von Schlafmitteln handeln.

Narkolepsie

Bei dieser seltenen Schlafstörung sind die Betroffenen tagsüber müde und unausgeschlafen, selbst wenn sie in der Nacht ausreichend Schlaf hatten. Bei vollständiger Ausprägung des Krankheitsbildes kommt es während der Wachzeit plötzlich zu einem Anfall von Schläfrigkeit, der sich nicht unterdrücken lässt und jederzeit auftreten kann. Gefährlich ist dies vor allem im Straßenverkehr sowie beim Bedienen von Maschinen.

Parasomnien

Darunter versteht man Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf wie nächtliches Aufschrecken, Sprechen im Schlaf, Schlafwandeln, Schnarchen sowie ungewöhnliche Bewegungen wie zum Beispiel unwillkürliche Zuckungen oder Zähneknirschen. Alle diese Reaktionen stören den Schlafverlauf, führen oft zu Aufwachen und einer nicht ausreichenden Erholung.

Zu den Schlafstörungen zählen zudem nächtliche Atemstillstände (Schlafapnoe) oder Muskelbewegungen wie das sogenannte Unruhige-Beine-Syndrom. Beide Reaktionen beeinträchtigen den Schlaf, so dass er nicht mehr erholsam und gesund ist.

 

Ursachen von Schlafstörungen

Schlaflosigkeit ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und beruht auf den verschiedensten Ursachen:

  • emotionale Belastungen wie Stress, Sorgen, Ärger oder Anspannung
  • ungünstige äußere Bedingungen wie Lärm, helles Licht, ein ungeeignetes Bett, unregelmäßiger Lebenswandel oder Schichtarbeit
  • hoher Konsum von Koffein oder Alkohol
  • Nebenwirkungen einiger Medikamente
  • andere Grunderkrankungen, die mit Störungen des Schlafs einhergehen, wie zum Beispiel Asthma mit nächtlichem Husten und Atemnot, verstopfte Atemwege bei Erkältungen, Schilddrüsenüberfunktion, Schmerzen, Inkontinenz, Depression oder Angststörungen

 

Wann zum Arzt bei Schlafstörungen?

Gelegentliche Schlafstörungen können bei jedem auftreten. Mit einigen allgemeinen Maßnahmen oder gegebenenfalls mit rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke können diese Schlafstörungen normalerweise gut behandelt werden. Wenn Sie innerhalb von 4 Wochen keine Besserung feststellen können, dann ist ein Arztbesuch empfohlen. Das gilt besonders, wenn bereits Schlafmittel verschrieben und eingenommen wurden sowie für Schwangere und Kinder.

 

Rezeptfrei aus der Apotheke

SchlafsterneIn der Kategorie „Unruhe und Schlafstörungen“ im Webshop von medikamente-per-klick finden Sie einige Präparate, die gegen leichte Einschlafschwierigkeiten eingenommen werden können. Die Schlafsterne-Tabletten sind z.B. ein Medikament gegen Allergische Reaktionen. Es handelt sich dabei um ein Antihistaminikum mit müde-machenden Eigenschaften. Leichte Schlafstörungen können damit vorübergehend behandelt werden.
Auch pflanzliche Wirkstoffe mit Baldrian, Hopfen oder Johanniskraut können genutzt werden. Sie wirken beruhigend und haben einen Schlaf-fördernden Effekt. Baldriparan-Tabletten mit Baldrian können bei Unruhezuständen und daraus bedingten Einschlafstörungen verwendet werden. Eine Kombination aus Baldrian und Hopfen ist in Abtei Nachtruhe Einschlafkapseln enthalten.

 

Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeine Hinweise und ersetzt keine Diagnose oder einen Arztbesuch.