Vitamin C

Vitamin C oder auch Ascorbinsäure ist ein farb- und geruchsloser, kristalliner und gut wasserlöslicher Feststoff, der hitze-, licht- und sauerstoffempfindlich ist und einen sauren Geschmack hat. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt Vitamin C die Bezeichnung E 300.

Für den Menschen ist Vitamin C ein lebenswichtiges Vitamin, das vor allem das Immunsystem stärkt und vor Infektionen schützt. Das macht das Vitamin zu einem wichtigen Bestandteil vieler Arznei gegen Erkältungskrankheiten. Vitamin C ist ein Radikalenfänger und stärkt das Bindegewebe. Diese Eigenschaft nutzt die Kosmetikindustrie für die Herstellung von Cremes mit Vitamin C.

Eine Unterversorgung an Vitamin C zeigt sich in Symptomen wie der Neigung zu Zahnfleischbluten, Schwellungen und Schmerzen im Bereich der Zungen- und Mundschleimhaut. Weiterhin können eine herabgesetzte Anpassungsfähigkeit, Schwächung des Immunsystems, allgemeine Leistungsschwäche und erhöhte Anfälligkeit für Stress ein Indiz für Vitamin C – Mangel sein.

Ascorbinsäure kommt vor allem im Obst und Gemüse vor. Beim Lagern, Trocknen, Kochen oder Einweichen sinkt der Gehalt.

Frucht

Vitamin C – Gehalt je 100g

Buschpflaume

2300 – 3150 mg

Camu – Camu

2000 mg

Acerolakirsche

1300 – 1700 mg

Hagebutte

1250 mg

Guave

300 mg

Sanddorn

200 – 800 mg

Schwarze Johannisbeere

177 mg

Petersilie

160 mg

Grünkohl

105 – 150 mg

Rosenkohl

90 – 150 mg

Brokkoli

115 mg

Paprika

100 mg

 

Vitamin C ist auch mit weniger als 100 mg in Spinat, Kiwi, Zitrone und Orange enthalten und mit 50 mg oder weniger in Passionsfrucht, Rot- und Weißkohl, Mango und Heidelbeere zugehörig.

Der tägliche Vitamin C – Bedarf liegt bei 80 Milligramm und wird durch körperliche Belastungen wie Krankheiten, Leistungssport, längere Medikamenteneinnahme, Zigarettenkonsum, älteren Menschen und länger als 4 Monate stillende Frauen erhöht.