Fluor

Fluor gehört zu den chemischen Elementen; es wird mit dem Buchstaben F bezeichnet und trägt die Ordnungszahl 9. Im Periodensystem findet man es in der 7. Hauptgruppe. Fluor gehört somit zu den Halogenen. Der Name des Elements leitet sich von lat. ‚fluor’ (Fluss) ab. Dies erklärt sich durch die Tatsache, dass das Mineral Fluorit (Calciumfluorid), welches in der Natur vorkommt, in der Metallurgie als Flussmittel verwendet wurde, um den Schmelzpunkt von Erzen herabzusetzen. Fluorid ist eine Bezeichnung für die Salze des Fluor.

Fluor ist ein blassgelbes Gas. Reines (elementares) Fluor ist extrem giftig, ebenso wie lösliche Fluoride in hoher Konzentration. In winzig kleinen Mengen (Spuren) könnte Fluor zu den lebenswichtigen Spurenelementen gehören. Dies ist allerdings immer noch umstritten.

Im menschlichen Körper kommt Fluor bzw. Fluorid in der geringen Menge von etwa 2,6 Gramm vor. Zum größten Teil befindet es sich in den Knochen und in den Zähnen, aber auch in den Haaren sowie und Finger- und Fußnägeln. Dort trägt es zur Festigkeit und Widerstandsfähigkeit bei. Aus diesem Grund werden Fluoride in der Zahnheilkunde eingesetzt. So werden u.a. Zahnpasta, Trinkwasser oder Speisesalz mit Fluorid versetzt.

Der tägliche Bedarf an Fluorid wird unterschiedlich angegeben: Frauen sollten danach ca. 2,9 bis 3,1 mg und Männer 3,2 bis 3,8 mg Fluorid zu sich nehmen. Fluor ist u.a. in folgenden Lebensmitteln enthalten:

– schwarzem Tee

– Ölsardinen

– Hühnerfleisch.

Zum Kariesschutz sind zusätzlich Produkte wie fluoridhaltige Zahnpasta oder Fluoridgele erhältlich. Auch im Sortiment Ihrer Versandapotheke medikamente-per-klick finden Sie Fluoridpräparate, z.B. Sensodyne F Zahnpasta mit Fluorid, Listerine Zahn- und Zahnfleisch-Schutz Mundspüllösung mit Natriumflorid oder Sensodyne ProSchmelz Fluorid Gelee.

Zu beachten ist dennoch, dass Fluor bzw. Fluorid nur in kleinen Mengen aufgenommen werden sollte. Eine länger andauernde Überdosierung von Fluorid kann zu einer sogenannten Fluorose führen. Diese zeigt sich u.a. durch fleckigen Zahnschmelz und einer Anfälligkeit zur Osteoporose.