Was tun bei Prellungen?

Egal ob beim Wintersport oder beim Fußball – jeder, der sportlich aktiv ist, wird sie kennen: die Prellung. Sie zählt zu den häufigsten Sportverletzungen und entsteht unter anderem durch einen Sturz, einen Aufprall, einen Zusammenstoß oder einen Tritt. Durch derartige stumpfe Krafteinwirkungen wird weiches Gewebe (Muskeln) an harte Körperteile, z.B. die Knochen oder die Gelenkkapseln gedrückt. Die Quetschung verletzt das Gewebe, so dass Blut oder Lymphflüssigkeit einfließen. Die Haut verfärbt sich blau und die Körperpartie schwillt an.

Eine leichte Form der Prellung ist der „blaue Fleck“. Schwere Prellungen an Muskeln, Gelenken oder Knochen sind jedoch eine schmerzhafte Angelegenheit. Innere Organe können, besonders bei heftigen Stürzen, ebenfalls von einer Prellung betroffen sein. Hier ist es ratsam, wenn Sie einen Arzt aufsuchen. In der Regel bedarf es bei kleineren Prellungen keiner besonderen Behandlung. Die Verletzung heilt nach kurzer Zeit von selbst wieder ab. Doch Sie können den Heilungsprozess aktiv unterstützen.

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Tipp 1: Den verletzten Körperteil ruhig stellen

Für die schnelle Heilung einer akuten Prellung ist die Erstversorgung der Wunde besonders entscheidend. Vorrangiges Ziel ist es dabei, dass möglichst wenig Blut bzw. Lymphflüssigkeit in das umliegende Gewebe fließt. Dadurch wird auch ein zu starkes Anschwellen der Wunde verhindert. Stellen Sie die verletze Körperpartie ruhig und vermeiden Sie weitere Belastungen. Es bringt nichts, wenn Sie die Zähne zusammenbeißen und mit dem Sport weitermachen. Dies würde den Heilungsprozess nur unnötig verzögern.

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Tipp 2: Die verletzte Stelle kühlen

Kühlgel von hecht Pharma

Kühlung lindert angenehm den Schmerz des geprellten Körperteils. Außerdem bewirkt die Kälte, dass sich die Blutgefäße verengen, so dass der Blutfluss in das umliegende Gewebe vermindert wird. Kühlen Sie die Prellung etwa 10 Minuten mit Eispackungen oder kalten Umschlägen. Auch Kühlgels wie das Ice Power Kühlgel aus unserem Sortiment  sind jetzt hilfreich. Machen Sie eine Pause von circa 10 Minuten und fahren Sie danach mit dem Kühlen fort.

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Hinweis: Legen Sie ein dünnes Tuch zwischen die Haut und das Eis. Denn, wenn Sie das Eis direkt auf die Haut legen, besteht die Gefahr, dass es zu lokalen Erfrierungen an dieser Körperstelle kommt.

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Tipp 3: Leichter Druckverband vermindert die Schwellung

Eine elastische Binde, die einen leichten Druck auf die geprellte Stelle ausübt, hilft ebenfalls dabei, die Schwellung gering zu halten. Legen Sie dafür eine elastische Binde mit leichter Spannung an. Nicht zu kräftig, weil sonst die Blutgefäße abgeklemmt werden und es zu Blutstauungen kommen kann. Die Eloflex Lycra-Kompressionsbinde zeichnet sich durch Hautfreundlichkeit und Luftdurchlässigkeit aus. Sie ist sehr dünn und daher besonders für Gelenkverbände geeignet.

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Tipp 4: Verletzte Gliedmaßen hochlagern

Bringen Sie den verletzten Arm oder das verletzte Bein in eine höhere Lage, d.h. über Herzhöhe. Auch diese Maßnahme verhindert die vermehrte Blutung und die Schwellung und stillt den Schmerz. Ausgetretene Gewebsflüssigkeit wird in dieser erhöhten Lage besser über die Lymphbahnen aufgenommen und abtransportiert.

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Tipp 5: Salben und Cremes mit natürlichen Wirkstoffen

Arnika Schmerzfluid von Wigopharm

Nach etwa 48 Stunden ist die erste Phase der Heilung abgeschlossen. Nun räumt der Körper auf. Diesen Prozess können Sie mit entzündungshemmenden und abschwellenden Mitteln unterstützen. Die Traumaplant-Creme aus dem Sortiment von medikamente-per-klick ist ein pflanzliches Arzneimittel zur schonenden Heilung einer Prellung. Sie enthält das wundheilungsfördernde Beinwell als natürlichen Wirkstoff. Auch Präparate mit Arnika helfen dem Körper wegen ihrer durchblutungsfördernden und schmerzstillenden Eigenschaften, wie z.B. das Arnika Schmerzfluid.

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Je nachdem wie Schwellung und Schmerz verheilen und abklingen, können Sie wieder Ihren Sportaktivitäten nachgehen. Doch lassen Sie sich dabei Zeit und hören Sie auf Ihren Körper.

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