Was tun bei Kinderwunsch? Teil 2

<– Teil 1

Bereits letzte Woche haben wir im Teil 1 von „Was tun bei Kinderwunsch?“ einige Tipps zur Verbesserung der Fruchtbarkeit vorgestellt. Im 2. Teil  möchten wir Sie mit einigen alternativen Methoden zur Steigerung der Fruchtbarkeit vertraut machen. Außerdem beantworten wir die Frage, was der Mann für eine bessere Zeugungskraft tun kann.

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Tipp 4: Alternative Methoden

Akupunktur kann auf den Hormonhaushalt einwirken. Studien zeigen auch, dass Akupunktur möglicherweise die Beweglichkeit der Spermien positiv beeinflusst.Bei einer Fußreflexzonen -Massage  massiert man unterhalb des Knöchels am Außenfuß vom ersten Tag der Regel täglich morgens und abends bis zum Eisprung. Drücken Sie dafür mit dem Daumen kräftig in ausstreichenden Bewegungen. Naturheilmittel können die körpereigene Fähigkeit zur Selbstregulierung und Selbstheilung unterstützen. Hier seien einige für Sie wichtige Mittel vorgestellt:

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  • Mönchspfeffer reguliert den Zyklus. Mönchspfeffer ist bei uns beispielsweise als Moenchspfeffer-ratiopharm® 4 mg erhältlich.
  • Frauenmantel reguliert ebenfalls den Zyklus und kann speziell bei Kinderwunsch-Behandlungen zur Verbesserung der Durchblutung des Beckens und damit zur Förderung der Reifung der Eibläschen und des Aufbaus der Gebärmutterschleimhauteingesetzt werden. In unserem Sortiment ist Frauenmantel u. a. als Frauenmantelkraut-Tee vorhanden.
  •  Himbeerblättertee sorgt für eine bessere Durchblutung der Gebärmutter und somit für einen besseren Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
  • In den Pflügerplex Helonias 227 H Tropfen ist falsches Einkorn enthalten. Es reguliert den Zyklus der Frau und wird bei Regelanomalien, Gebärmutterinfekten, Eierstockzysten bzw. Behebung von Fehlfunktionen der Eierstöcke eingesetzt. Bei Männern behebt Einkorn mitunter auch Potenzstörungen.
  • Kamille hilft bei der Durchblutung der weiblichen Organe und kann als Tee zubereitet, auf den Bauch eingestrichen bzw. auch als Badezusatz eingesetzt werden. Hierfür hält das Sortiment Ihrer Versandapotheke medikamente-per-klick den Sidroga Kamillenblütentee für Sie bereit. Aber auch auf die Kneipp Badekristalle Vergessene Schätze Kamille soll in diesem Zusammenhang verwiesen sein.

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Tipp 5: Mehr Zeugungskraft bei Männern

Voraussetzung für eine durchschnittliche Zeugungsfähigkeit ist eine hinlängliche Anzahl gut beweglicher, gesunder Samenzellen. Ein Milliliter Samenflüssigkeit sollte mindestens 20 Millionen Spermien enthalten – davon sollten 50 Prozent gut beweglich sein.

Eine nicht ausreichende Menge gut beweglicher Spermien verringert die Chancen auf eine Schwangerschaft.

Häufig können Hormonstörungen, hervorgerufen durch Stress, Überanstrengung, Schlafdefizit oder ungesunde Ernährung, die Fruchtbarkeit beim Mann eingrenzen. Aber auch genetische Störungen,  Entzündungen, Krampfadern im Hodensack, Hodenhochstand, Hodenverletzung nach einem Unfall, das Vorhandensein eines Tumors, Chemotherapie oder Bestrahlung, aber auch eine dauerhafte Überwärmung des Hodens, Nikotin- und Alkoholkonsum, Umweltgifte sowie Diabetes können die Zeugungskraft empfindlich heruntersetzen.

Hat man die Ursache für eine verminderte Zeugungskraft gefunden, kann man unter Umständen entsprechende Maßnahmen ergreifen, um diese zu verbessern.

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Grundsätzlich sollte man auf jeden Fall folgende Dinge beachten:

  • Auf Nikotin und Alkohol  verzichten.
  • Auf eine geringe Kaffee- und Schwarztee-Menge achten.
  • Ernährung umstellen. Vitaminreich essen.
  • Den Blutzucker im Griff haben. Hilfreich könnte hierfür das Buch Zimt gegen Zucker des Ernährungsexperten Sven-David Müller aus dem Angebot unser Versandapotheke medikamente-per-klick sein.
  • Stress vermeiden und sich gezielt entspannen. Gönnen Sie sich doch ab und zu ein tolles Bad mit Kneipp Badeperlen stressfrei. Aber auch die Anti Stress Ätherische Ölmischung aus Orangen-, Limetten-, Patchouli- und Lavendel-Öl kann als Raumaroma in Duftlampe, Duftstein oder als Massageöl eingesetzt werden. Dazu gibt es diverse Techniken wie autogenes Training, die man in Kursen erlernen kann.
  • Ausreichend schlafen.
  • Luftige, und nicht zu enge, Kleidung tragen, um einer Überwärmung der Hoden zu meiden. Zudem auch auf zu heißes Baden verzichten.
  • Regelmäßig Sport treiben.
  • Prüfen Sie die Belastung durch Schadstoffe. Überlegen Sie, ob Sie möglicherweise Kontakt mit schädlichen Schwermetallen haben. Diese können Unfruchtbarkeit verursachen und schwerwiegende Erkrankungen hervorrufen.
  • Auch einige Medikamente setzen die Fruchtbarkeit herab. Informieren Sie sich hierüber in der Verpackungsbeilage und sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Arzt darüber,  dass Sie einen Kinderwunsch hegen.

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Tipp 6: Fruchtbarkeit testen!

Gerade, wenn Sie seit mehreren Jahren trotz ungeschütztem Verkehr nicht schwanger werden, sollte die Fruchtbarkeit beider Partner getestet werden.  Frauen suchen ihre Gynäkologin auf, Männer den Urologen. Die Ursache für eine Einschränkung der Fortpflanzungsfähigkeit kann oft bei beiden Partnern liegen.  Daher sollten sich auch beide untersuchen lassen. Dies ist  insbesondere dann wichtig, wenn bei einem Partner nach einem negativen Testergebnis ein Eingriff in die Körperfunktionen vorgesehen ist.

Mitunter lässt sich durch eine kleine medikamentöse Gabe das Problem schon lösen. Bleibt ein Eisprung bei der Frau beispielsweise aus, kann der Arzt Clomifen ratiopharm und ClomHexal 50 verschreiben.

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Rezepte lassen sich auch bei uns einlösen.

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Tipp 7: Nicht über Grenzen gehen

Aufgrund der Untersuchungen und deren Ergebnisse kann ein Arzt Ihnen Vorschläge für ein weiteres Vorgehen machen. Bei einer Samenübertragung bringt man aufbereiteten Samen in die Gebärmutter oder Eileiter ein, um den Weg der Samen zum Ei zu verkürzen. Bei einer künstlichen Befruchtung (IVF) bringt man Ei und Samenzelle im Reagenzglas zusammen. Die Embryonen werden in die Gebärmutter eingepflanzt.  Wenn der Samen außerhalb des weiblichen Körpers direkt in die Eizelle injiziert wird spricht man von einer Spermieninjektion (ICSI). Mitunter werden Spermien aus dem Hoden bzw. Nebenhoden direkt mittels einer Operation gewonnen(Spermiengewinnung TESE/MESA).

Besprechen Sie gemeinsam Erfolgschancen und Belastungen, die mit den jeweiligen Verfahren einhergehen und ob Sie gewillt sind auch verschiedene Risiken in Kauf zu nehmen.

<–Teil 1

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