Was hilft gegen Schnarchen?

Schnarchen entsteht durch flatternde Bewegungen des Gaumens, des Rachens und des Zäpfchens, die durch das Atmen im Schlaf hervorgerufen werden. Oft ist auch eine Verengung der Atemwege oder eine behinderte Nasenatmung der Grund für das nächtliche „Sägen“. Oft leidet nicht der Schnarchende, sondern der Partner am meisten darunter. Hier finden Sie ein paar einfache Anti-Schnarch-Tipps zur Linderung der Geräuschkulisse im Schlafzimmer.

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In der Seitenlage schlafen

Viele Personen schnarchen oft nur dann, wenn sie auf dem Rücken liegen. Bei Rückenlage rutscht der schwere, hintere Teil der Zunge aufgrund der Schwerkraft etwas nach hinten. Dadurch werden die Atemwege verengt, was das Schnarchen verursacht. Eine Änderung der Schlafposition schafft hier schnell Abhilfe. Dazu werden im Handel T-Shirts (sogenannte SomnoShirts) angeboten, in die im Rücken eine Schaumstoffrolle eingenäht ist. Diese verhindert, dass sich der Schlafende auf den Rücken legt und stattdessen in der Seitenlage schläft. Von dem Tipp, einen kleinen Tennisball in den Rücken zu nähen, raten Experten ab, denn diese Methode führt meist zu Rückenschmerzen. Sie empfehlen, stattdessen einen kleinen, leichten Rucksack mit zerknüllter Zeitung zu füllen und damit 1 bis 2 Nächte zu schlafen. So können Sie schnell feststellen, ob diese Maßnahme die ersehnte Ruhe ins Schlafzimmer bringt.

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Keinen Alkohol kurz vorm Schlafen gehen

Störendes Schnarchen kann auch durch Alkohol verursacht werden. Geringe Mengen Alkohol aber auch Beruhigungsmittel und Schlaftabletten sorgen dafür, dass das Gaumensegel im Rachen erschlafft. Das schafft günstige Bedingungen für das Schnarchkonzert. Um Ihr nächtliches Sägen zu vermeiden, sollten Sie 3 bis 4 Stunden vor dem Schlafengehen, keinen Alkohol mehr zu sich nehmen. Auch auf die Einnahme von Medikamenten zu Beruhigung sollten Sie dann verzichten.

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Leben Sie gesund

Besonders starkes Übergewicht kann ein weiterer Grund für lautes Schnarchen sein. Eine Gewichtsreduktion kann helfen, das Schnarchen zu vermindern. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung steigern zudem das Wohlbefinden. Zu einer gesunden Lebensführung gehört auch eine Schlafhygiene. Regelmäßige Schlafzeiten und eine ausreichend lange Nachtruhe fördern den gesunden Schlaf. Auch dies kann dazu beitragen, das Schnarchen einzudämmen.

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Hilfe durch einen internen Nasenerweiterer wie den Nasanita von Siemens und Co.

Die Nasenatmung verbessern

Eine Erkältung oder eine Allergie macht das Atmen durch die Nase meist schwer. Gerade solche Erkrankungen lassen Menschen zu Gelegenheitsschnarchern werden, da man dann durch den offenen Mund atmet. Wenn eine Hausstaubmilbenallergie vorliegt, dann sollten Sie auf peinliche Sauberkeit im Schlafzimmer achten. Bei einer Erkältung oder einer trockenen Nase können Sie mit Meerwasser-Nasenspray, wie z. B. das Rhinomer Plus Nasenspray, die Schleimhäute befeuchten. Das schafft Linderung und erleichtert das Atmen.

Auch mit Hilfe von Besser Atmen Nasenstrips können Sie die Nasenatmung verbessern. Das Pflaster wird über die Nase geklebt und hebt die Nasenflügel etwas an. Dadurch werden die Atemwege ein wenig erweitert und das Luft holen fällt leichter. Auch die Nasanita Nasenschmetterlinge, die Sie in Ihrer potheke erhalten, sorgen für eine verbesserte Atmung und eine Reduktion der Schnarchgeräusche.

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Schnarchen kann jedoch auch anatomische Ursachen haben. Eine vergrößerte Nasenmuschel, eine verkrümmte Nasenscheidewand, vergrößerte Mandeln oder auch ein zurückliegender Unterkiefer können die Atemwege jeweils verengen und Schnarchen verursachen. Lassen Sie von einem Arzt untersuchen, ob hierin die Ursache für Ihr nächtliches Schnarchen liegt. Gegebenfalls kann eine speziell angefertigte Zahnschiene dem Schnarchen ein Ende bereiten. In manchen Fällen sind auch operative Behandlungen notwendig, damit wieder Ruhe ins Schlafzimmer einkehrt.

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für den Partner helfen Ohropax

Was hilft dem geplagten, schlaflosen Partner?

Wenn es Ihnen zu laut wird, kann Ihnen Ohropax helfen, ein bisschen Ruhe zu finden. Um den Lärmpegel zu senken, können Sie auch ganz einfach das Zimmer wechseln, wenn es die Wohnsituation zulässt.

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