Tipps für schöne Haare – Teil 1

Das Haar ist ein langer Hornfaden, welches zu großen Teilen aus Keratin besteht und findet sich fast überall am Körper. Ausgeschlossen sind die Lippen, Handflächen, Fingerinnenseiten, Brustwarzen und die Fußsohlen. Haardicke, Haaranzahl und Haarwachstum sind genetische Faktoren. In der Regel kann man sagen, dass blonde Personen 150000 Haare, Schwarzhaarige 110000, Brünette 100000 und Rothaarige 75000 Haare haben. Auf einen Quadratzentimeter kommen in etwa 200 Haare. Es hat eine Dicke bis zu 0,12 Millimetern. Täglich wächst das Haar um 0,33 Millimeter und hat so einen Zentimeter pro Monat zurückgelegt. Pro Tag verliert der Mensch aber auch 60 bis 100 Haare, da die Lebensdauer einer Haarwurzel sechs bis acht Jahre beträgt.

In drei Schichten ist das Haar aufgebaut. Die äußerste Schicht ist die Schuppenschicht (Cuticula), dann kommt die Faserschicht (Cortex)  und das Mark (Medulla) bildet das Innere des Haars. Die Cuticula besteht aus flachen, übereinandergreifenden, verhornten, abgestorbenen Zellen, die sechs bis zehn Zelllagen bilden. Ist das Haar gesund, liegt die Schuppenschicht flach an, das Licht reflektiert optimal und das Haar hat einen schönen Glanz. Eine saure Umgebung verschließt die Schuppen, ein alkalisches Milieu öffnet sie.  Kälte oder Hitze, trockene Luft, etwa in Bürokomplexen mit Klimaanlage oder eine verrauchte Umgebung wirken negativ auf unser Haar ein. Es wird trocken, spröde und glanzlos. Die Haarspitzen brechen oder spalten sich.

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Tipps vom Apotheker: So behandeln Sie Ihr Haar richtig

  • Vor dem Waschen kämmen Sie Ihre Haare gründlich durch.
  • Fürs Kämmen eigen sich Hartgummi-Kämme oder Horn-Kämme ohne scharfe Kanten am besten.
  • Bei langem Haar, kämmen Sie dieses nicht vom Haaransatz an nach unten, sondern beginnen Sie ca. 15 Zentimeter vor der Spitze und kämmen Sie mit der Wuchsrichtung.  Dann nehmen Sie sich den nächsthöheren Abschnitt vor. Mit dieser Vorgehensweise verhindern sie, dass sich Fitz aufstauen kann.
  • Kamm und Bürste müssen regelmäßig mit Shampoo gereinigt werden, da sonst durch das Kämmen altes ranziges Haarfett ins Haar transportiert wird.
  • Die Nuk Babybürste mit Kamm aus dem Sortiment unserer Versandapotheke ist eine extra weiche Naturhaarbürste, für die empfindliche Kopfhaut des Babys.  Der Kamm hat zum Schutz der Kopfhaut abgerundete Spitzen.
  • Passen Sie das Shampoo Ihrem Haartyp an.
  • Für normales Haar etwa empfiehlt sich das milde Lavera Sensitiv Shampoo mit Bio-Rosenessenz und Bio-Honig aus dem Angebot unserer Versandapotheke. Die enthaltenden Wirkstoffe Calendula und Kamille sorgen für seidigen und gesunden Glanz.
  • Das Phyto Phytonectar Shampoo mit Orangenblütenwachs eignet sich bei stark trockenem Haar. Dieses Vitamin E und Johanniskrautextrakt haltige  Shampoo spendet Feuchtigkeit und Schutz und sorgt für eine bessere Kämmbarkeit.
  • Für fettiges Haar wiederum empfehlen wir das Rausch Meerestang Shampoo.
  • Coloriertes Haar ist besonders beansprucht. Einen Ausgleich bietet dazu das Olivenöl Pflege-Shampoo. Die Pflegekombination aus kaltgepresstem Olivenöl, wertvollen Pflanzenextrakten aus Orangenblüten und Feigen sowie Panthenol wirkt UV-Schädigungen entgegen und vermindert das Verblassen der Haarfarbe.
  • Das ph-neutrale Plurazin Shampoo in Kombination mit Plurazin Kapseln ist für die Pflege von Frauenhaar ab dem 50. Lebensjahr geeignet, da es veranlagungsbedingtem Haarausfall vorbeugt.
  • Aber auch Priorin Kapseln helfen gegen erblich bedingten Haarausfall bei der Frau.
  • Gegen den Haarausfall bei Männern wurde die Serie Regaine für Männer konzipiert. Sie verbessern die Qualität der Haare bei erblich bedingtem Haarausfall.
  • Lavera Baby & Kinder Neutral Hautschutz Duschshampoo mit anti-irritierenden Pflanzenwirkstoffen reinigt die Haut und Haar spürbar schonend und behutsam. Pflanzliche Feuchtigkeitsfaktoren schenken zweifache Wirkung: Feines Haar und irritierte Kopfhaut werden auf natürliche Weise geschützt, extrem empfindliche Haut erhält langanhaltende Feuchtigkeitspflege und wird samtweich gepflegt.
  • Spülen Sie Ihr Haar und Ihre Kopfhaut zunächst nur mit lauwarmem Wasser tropfnass ab.
  • Verwenden Sie wenig Shampoo! Je nach Haarlänge reicht eine Haselnuss- bis Walnuss-große Menge.
  • Nach dem Shamponieren lassen Sie das Shampoo kurz einwirken und spülen Sie es anschließend mit sehr viel Wasser aus. Zurückbleibende Reste des Shampoos können brennen, jucken und die Schuppenbildung fördern.
  • Waschen Sie Ihr Haar regelmäßig, etwa 2 bis 3 Mal in der Woche, mit einem milden Shampoo aus natürlichen Substanzen. Das Haar wird gereinigt, Talg, Schweiß und Hautschuppen, aber auch Schmutz, Staub und Rückstände von Haarpflegemittel oder Haarspray und Gerüche werden aus dem Haar und aus der Kopfhaut entfernt.
  • Verwenden Sie niemals Seife zum Haare waschen. Seife lässt die Haare stumpf aussehen und sorgt für Ablagerungen auf der Kopfhaut.
  • Nach dem Spülen tupfen sie Ihr Haar mit dem Handtuch trocken. Vermeiden Sie es zu reiben, denn dies raut die schützende Schuppenschicht auf. Lassen Sie hernach das Handtuch zehn Minuten um den Kopf gebunden, da es viel Wasser aufsaugt.
  • Föhnen bedeutet für Ihre Haare Stress, denn diese vertragen Hitze schlecht. Sie trocknen aus, werden glanzlos,  spröde und brechen. Zudem wird durch Hitze die Talgproduktion angeregt. Lassen Sie Ihr Haar lieber an der Luft trocknen.
  • Falls Sie doch mal in die Lage kommen, föhnen zu müssen, dann wählen Sie eine niedrige Temperatur und halten den Föhn etwa 15 Zentimeter von Ihrem Haar entfernt.
  • Beim Zusammenbinden der längeren Haare mit einem Gummiring, sollte dieser nicht zu straff gebunden werden, da die Haare sonst brechen.