Tablette

Die Tablette gehört zu den festen Arzneimittelformen. Sie wird am häufigsten zur Medikation verwendet. Eine Tablette besteht aus einem Arzneiwirkstoff und Hilfsstoffen. Durch Pressdruck werden diese Stoffe, die in der Regel als Granulat oder Pulver vorliegen, zu einer Tablettenform zusammengepresst. Die Produktion von Tabletten ist einfach und schnell. Tabletten lassen sich gut lagern und sind lange haltbar. Die Dosierung des Wirkstoffes ist in allen Tabletten einer Sorte einheitlich. Dadurch ist es bei der Medikation einfacher, die optimale Menge einzunehmen.

Von manchen Arzneistoffen dürfen nur sehr geringe Mengen eingenommen werden, die schwer zu dosieren sind. In einer Tablette kann man entsprechende Füllstoffe hinzufügen und so ein leicht handhabbares Medikament herstellen.

Andere Hilfsstoffe können die Qualität der Tablette verbessern. So sorgen sogenannte „Sprengmittel“, wie Kartoffel- oder Maisstärke, dafür, dass die Tablette im Magen leichter zerfällt und die Wirkung schneller einsetzt.

Tabletten gibt es in folgenden Varianten: Filmtablette, Brausetablette und Dragee.

Nahrungsergänzungmittel wie z.B. Calcium- oder Magnesiumpräparate können als Brausetablette zubereitet sein. Auch Medikamente gegen Migräne und Kopfschmerzen werden oft in Tablettenform hergestellt.