Richtig Saunieren

Paar sitzt gemeinsam in einer Sauna

Paar in der Sauna

Immer mehr Deutsche gehen regelmäßig in die Sauna. Nicht nur der wunderbare Entspannungseffekt beim Saunieren ist dafür der Grund. Das Schwitzbad wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Der Wechsel zwischen Heiß und Kalt trainiert das Herz-Kreislauf-System. Der Körper lernt, sich an wechselnde Temperaturen anzupassen und wird so bei unbeständigem Wetter widerstandsfähig. Das Schwitzen und die Kühlung reinigen die Haut. Auch der Heilungsprozess von Hautinfektionen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte wird durch Saunagänge unterstützt.

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Was brauchen Sie für die Sauna?

  • ein großes Badetuch, das Ihren ganzen Körper bedeckt, für den Saunagang
  • Handtücher zum Abtrocknen
  • Badeschuhe
  • evtl. einen Bademantel
  • Shampoo und Duschgel

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Nehmen Sie sich Zeit

Ein Saunabad dauert insgesamt circa zwei Stunden. Genießen Sie das Saunieren, schließlich ist Sauna auch zur Entspannung gedacht. Ein eiliges Abarbeiten der einzelnen Sauna-Schritte würde eine Belastung für den Körper darstellen.

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Essen Sie vorher eine Kleinigkeit

Der Wechsel zwischen Heiß und Kalt regt den Kreislauf an wie ein sportliches Training. Gehen Sie daher nicht hungrig in die Sauna, aber auch nicht mit vollem Bauch, da das zusätzlich anstrengen würde.

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Trinken Sie genug

Während des Saunabades sollten Sie keine Getränke zu sich nehmen. Trinken Sie daher vorher genügend. Empfohlen sind Mineralwasser und Fruchtsaftschorlen. Das unterstützt die Wirkung des Schwitzbades.

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Vor dem Saunagang: Duschen und Abtrocknen

Nehmen Sie vor dem ersten Saunagang eine Dusche. Dies ist nicht nur aus hygienischen Gründen empfohlen. Die Dusche spült den störenden Film aus Hautschüppchen, Schweiß und Fett von der Haut. Trocknen Sie sich anschließend gut ab, denn trockene Haut schwitzt besser. Ein warmes Fußbad bereitet den Körper auf die Wärme in der Sauna vor und unterstützt das Schwitzen.

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Frau liegt in der Sauna

Liegen oder sitzen?

Der Saunagang: Kurz aber intensiv

Der erste Aufenthalt in der Saunakabine braucht etwa 8 bis maximal 15 Minuten. Hören Sie dabei auf Ihren Körper und Ihr Gefühl. Verlassen Sie die Sauna, wenn Sie sich nicht gut fühlen.

Nehmen Sie ein großes Badetuch, das Ihren gesamten Körper bedeckt, mit in die Sauna. Setzen bzw. legen Sie sich auf Ihr Badetuch. So tropft der Schweiß nicht auf die Holzbretter und auch nachfolgende Saunagäste sitzen auf sauberen Bänken.

Gehen Sie auf die mittlere oder die obere Bank. Heiße Luft steigt nach oben, also ist es auf den obersten Plätzen am heißesten. Anfängern wird empfohlen, zuerst die unterste oder die mittlere Bank zu benutzen.

Wenn Sie sitzen möchten, dann stellen Sie ihre Beine mit auf die Sitzbank, so dass rund um den Körper die gleiche Temperatur herrscht.

Wichtig wenn Sie im Liegen saunieren: Setzen Sie sich während der letzten beiden Minuten hin, so dass sich der Kreislauf wieder an diese aufrechte Position gewöhnt.

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Der Aufguss

Fresh Sensation

Dresdner Essenz Fresh Sensation

In manchen Saunas wird von einem Saunameister ein Aufguss durchgeführt. Der Aufguss bildet dann den Höhepunkt des Saunaganges. Die Luftfeuchtigkeit steigt kurz an und der Hitzereiz wird kurz verstärkt. Das fördert das Schwitzen und steigert die Abhärtung.

Für den Aufguss wird Aufgusswasser in einem Saunakübel vorbereitet. Oft werden mit ätherischen Ölen besondere Sauna-Düfte hinzugemischt. Falls Sie eine eigene Sauna haben, dann finden Sie in unserem Shop geeignete Sauna-Zusätze von Marken wie Kneipp oder Spitzner. Empfehlenswert ist der Eukalyptus Birke Sauna Aufguss von Kneipp. Eukalyptus wirkt anregend und wohltuend auf die Atemwege.  Sein inspirierender Duft belebt den gesamten Organismus und verleiht neue Energien. Birke und seine Auszüge wirken belebend, erfrischend und unterstützen die Reinigung der Haut. Der Ingwer-Limette-Aufguss von Spitzner ist ein exotisch-anregender Duft. Die Spitzner Saunaaufgüsse tragen als besonderes Qualitätsmerkmal das Qualitätssiegel des Deutschen Sauna-Bundes e.V. Sie enthalten ausschließlich natürliche und naturidentische ätherische Öle. Der frische minzige Spitzner Saunaaufguss Citrus Mint Wellness enthält u.a. Minzöl. Er wirkt besonders in der Erkältungszeit stimulierend auf die Abwehrkräfte.

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Nach dem Saunagang: Frische Luft

Die gesundheitsfördernde Wirkung der Sauna erhalten Sie dann, wenn die Abkühlung stark genug ist. Der Körper braucht nach dem Saunagang Sauerstoff. Schnappen Sie deshalb nach der Sauna, wenn möglich, etwas frische Luft. Das kühlt zudem auch die Atemwege. Danach kühlen Sie sich mit dem Kneipp-Schlauch oder einer kalten Dusche ab. Beginnen Sie bei den Füßen und kühlen Sie in Richtung des Herzens. Wenn Sie das Tauchbecken benutzen, denken Sie bitte daran, den Schweiß vorher abzuspülen. Auch nach dem Abkühlen ist ein warmes Fußbad empfehlenswert. Es sorgt für einen Ausgleich zwischen den Temperaturen des Körpers und verhindert ein Nachschwitzen des Körpers.

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Ruhe

Nun ist Zeit für eine Pause. Sie können sich in den Ruheraum zurückziehen, um die Ruhe und Erholung zu genießen.

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Danach können Sie noch weitere Saunagänge durchführen. Um die gesundheitsfördernden Wirkungen der Sauna zu erzielen, genügen normalerweise insgesamt 3 Saunagänge.

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Hinweis: Erst nach dem letzten Saunagang sollten Sie wieder etwas trinken. Calcium- oder magnesiumreiches Mineralwasser ist dafür ebenso empfehlenswert wie verdünnte Fruchtsäfte.

Auf Sport sollten Sie nach der Sauna verzichten. Eine anschließende Massage wirkt dagegen unterstützend auf die entspannende Wirkung der Sauna.

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