Quetschwunden

Symptome und Ursachen von Quetschwunden

Durch äußere Gewalteinwirkung, bei der das Weichgewebe so sehr zusammengedrückt wird, dass Blutgefäße platzen oder reißen, spricht man von Quetschwunden. Dabei tritt das Blut aus den Gefäßen aus, Blutergüsse sowie geschwollene und schmerzhafte Verletzungen entstehen. Bänder, Nerven, Sehnen und Muskulatur können beschädigt werden und die Beweglichkeit kann eingeschränkt sein. Quetschwunden äußern sich zudem durch zerfetzte Wundränder. Wundtaschen und das zerrissene Gewebe bilden einen idealen Nährboden für Bakterien wie anaerobe Keime, so die Erreger des Gasbrands. Es besteht daher eine erhöhte Infektionsgefahr. Gerade bei ausgeprägten Quetschwunden am Unterschenkel kann es zu einem Kompartmentsyndrom kommen. In den Muskelschichten steigt dabei der Druck erheblich an. Zudem können bei schweren Quetschungen Teile des Gewebes absterben. Kleinere Quetschwunden hingegen heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen ab und hinterlassen keine Narben.

Quetschwunden kommen bei Unfällen im Straßenverkehr oder im Haushalt, als Arbeits- oder Sportverletzung vor und können mit Schnittwunden und Knochenbrüchen einhergehen.

 

Gängige Medikation von Quetschwunden

Quetschwunden entstehen oft aus Unachtsamkeit bei der Erledigung täglicher Dinge. Der Finger in einer sich schließenden Tür ist ein sehr gutes Beispiel. Gehen Sie daher mit wachem Blick an Ihr Tagwerk. Beim Sport kann Schutzkleidung das Verletzungsrisiko mindern. Zudem empfiehlt es sich vorbeugend auf seine Tetanus – Schutzimpfung zu achten.

Bei kleineren Verletzungen kühlen Sie mit kaltem Wasser, einer Eispackung oder einem wohltuenden Gel wie das Voltaren Schmerzgel oder das Mobilat Duoaktiv Schmerzgel und bringen Sie einen Verband an, schonen Sie die betroffene Stelle und lagern Sie sie hoch. Bei offenen Wunden sollten diese vor dem Kühlen steril abgedeckt werden. Bei größeren Wunden, sollten Sie diese gut beobachten und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen. Es kann von Nöten sein, die Quetschwunde durch den Arzt chirurgisch ausschneiden zu lassen, diese zu reinigen und dann zu vernähen. Bei einem Kompartmentsyndrom muss der Arzt Haut und Bindegewebe anschneiden, um dem Druck zu mindern. In besonders schweren Fällen kann es sogar zu einer Amputation des geschädigten Körperteils kommen. Bei Bedarf muss die Infektion behandelt werden.

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