Öl

Flüssigkeiten, die sich nicht mit Wasser mischen lassen, heißen Öle. Für die Ernährung sind die sogenannten fetten Öle relevant. Diese bestehen aus einem hohen Anteil an ungesättigten bzw. mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sind bei Raumtemperatur flüssig. Zu ihnen zählen viele pflanzliche Öle wie Sonnenblumen-, Oliven- und Distelöl und tierische Öle von Meerestieren, die aus der Verwendung der Organe von beispielsweise Dorsch, Schellfisch, Kabeljau oder Heilbutt gewonnen werden. Die ungereinigten Öle werden als Tran bzw. nach dem verwendeten Organ auch als Lebertran bezeichnet.

Fischöle sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die die Blutfettwerte senken. Zu ihnen zählen vor allem Öle aus Hering, Lachs, Makrele und Thunfisch.

Hochwertige Öle enthalten möglichst viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren und wenig gesättigte Fettsäuren. Pflanzenöle aus Raps, Lein und Nuss senken den Cholesterinspiegel. Olivenöl hingegen ist nicht geeignet.

Weitere Speiseöle sind Öle aus:

Baumwollsamen
Distel
Erdnuss
Leinen
Maiskeimen
Mandel
Mohn
Oliven
Raps
Soja
Sonnenblumen
Traubenkernen
Walnuss

 

Öle spielen nicht nur in der Ernährung eine wichtige Rolle. Als ätherische Öle sind sie auch Bestandteil von Kosmetika und Parfümerieartikeln oder werden zur Wohnraumaromatiserung in Duftlampen verwendet. Auch in Medikamenten findet man Öle, so z.B. Sesamöl in Nasenpflegeprodukten.