Mittel gegen Sonnenbrand

summer on the beachDer Sonnenbrand ist eine entzündliche Rötung der Haut durch kurzwellige Sonnenstrahlung oder auch künstliche UV-Strahlung. Sonnenbrand äußert sich durch Hautrötung, hervorgerufen durch eine Erweiterung der Blutgefäße, was zu einem vermehrten Blutfluss führt, Druckempfindlichkeit der betroffenen Stellen bis hin zu Brandschäden wie Blasenbildung. Nach einigen Tagen schält sich die obere Hautschicht.

Manche Personen reagieren sehr stark und sehr schnell auf die direkte Sonneneinwirkung, die Haut schwillt an und bildet kleine kreisrunde, rote Flecken, die häufig Juckreiz hervorrufen. Sie sind von Sonnenallergie betroffen.

Sonnenbrand ist häufig eine Verbrennung ersten Grades, seltener, wenn sich Bläschen bilden, eine Verbrennung zweiten Grades. Dabei tritt Sonnenbrand erst drei bis sechs Stunden nach dem Sonnenbaden auf. Meist kann der menschliche Organismus die Defekte, die das Sonnenlicht hervorruft, reparieren. Das Gedächtnis der Haut registriert jedoch jedes Sonnenband. Auch ohne sichtbaren Sonnenbrand schädigen die Sonnenstrahlen auf Dauer die ungeschützte Haut, sie wird grobporig, neigt zur Mitesserbildung und verliert an Elastizität. Falten bilden sich schneller. Auf lange Sicht gesehen kann es bei jahrelangem, wiederholtem Sonnenbrand zu Hautkrebs kommen.

In der Regel wird man sich im Vorfeld gegen Sonnbrand schützen und die Haut vor dem Sonnenbad mit einem Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor vorsorglich eincremen. Diese Sonnenmilch blockiert die UV A- bzw. UV-B-Strahlung. Über geeignete Mittel berichteten wir im Apothekertipp „Sonnenschutz im Sommer“. Doch was hilft, wenn die Haut bereits zu viel Sonne abbekommen hat, gerötet ist und juckt?

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Tipps vom Apotheker:

  • Meiden Sie bei bestehendem Sonnenbrand unbedingt erneute Sonneneinstrahlung und decken Sie den Sonnenbrand im Freien mit Kleidung ab.
  • Trinken Sie viel Wasser.
  • Bei mäßigem Sonnenbrand ohne Bläschenbildung eignen sich kühle Duschen oder kalte Umschläge. Dazu kann man neben klarem, kalten Wasser auch Quark oder Joghurt aus dem Kühlschrank sowie kühlende Cremes oder Gels verwenden.
  • Die Hametum Medizinische Hautpflege aus dem Angebot unserer Versandapotheke medikamente-per-klick pflegt die empfindliche und beanspruchte Haut nach dem Sonnenbad. Das Avene Thermalwasserspray ist reich an Spurenelementen wie Zink, Eisen, Kupfer, Fluor, Silber, Mangan und Kieselerde. Die natürliche Kieselerde hinterlässt auf der Haut einen feinen Schutzfilm, wirkt hautberuhigend, reizlindernd und entzündungshemmend.
  • After-Sun-Lotions wie die Widmer After Sun  Lotion beinhalten Vitamin E, welches freie Radikale neutralisiert sowie Panthenol und Aloe Vera, die die Haut beruhigen.
  • Starker Juckreiz oder Quaddeln sind Zeichen einer Allergie. Dagegen helfen antiallergische Cremes. Der Zedan Juckreiz Stop ist ein praktischer Roller mit den natürlichen Inhaltsstoffen  Bisabolol und Aloe Vera.
  • Gegen Schmerzen und leicht erhöhte Temperatur helfen einfache Schmerzmittel wie Dolormin extra Filmtabletten, Aspirin oder Ibuprofen.
  • Die Luvos Heilerde ist ein Pulver zur äußerlichen Anwendung in Form von Umschlägen, Packungen und Verbänden, Spülungen, Bädern oder Gesichtsmasken und dient ebenfalls zur Regenerierung der gereizten Haut.
  • Legen Sie sich außerdem frische Gurken-, Tomaten- oder Kartoffelscheiben oder Aloe Vera auf die brennenden und geröteten Hautstellen – das beruhigt.
  • Tragen Sie einen Sud oder eine Tinktur von Eichenrinde  auf. Hilfreich ist Ihnen dabei das Eichenrinden Extrakt Bad aus dem Sortiment unserer Versandapotheke.
  • Außerdem können Sie auch acht Esslöffel Molkepulver (z.B. Bio Molke-Pulver von Berco Arzneimittel) in handwarmes Badewasser verrühren und ein 20minütiges Bad nehmen. Anschließend tupfen Sie die Nässe nicht ab, sondern lassen die Haut durch die Luft abtrocknen.
  • Auch Zinköl, z.B.von den Bombastus-Werken AG oder Beinwell-Produkte wie der Maria Treben Beinwell Balsam lindern den Schmerz.
  • Wenn Sie starke Schmerzen haben, sich Blasen bilden, es zu Kopfschmerzen Nackensteife, Übelkeit und Erbrechen kommt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen!
  • Bekommen Kleinkinder oder Babys einen Sonnenbrand kann das sehr gefährlich werden, auch in diesen Fällen sollte man lieber einen Arzt aufsuchen.

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