Mittel gegen Schwitzen

Was tun bei starkem Schwitzen?

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, dann haben wir häufig ein Problem: Wir beginnen übermäßig zu schwitzen! Durch das Schwitzen regelt der menschliche Organismus seine Körpertemperatur – er bringt sie wieder ins Gleichgewicht.

Schwitzen ist durchaus gesund. Über den Schweiß werden Schadstoffe und überflüssiges Salz ausgeschieden, die Poren geöffnet und die Haut gereinigt. Bei Erkältungen und Grippe gehört eine Schwitzkur sogar zum Heilungsprozess. Schwitzt man allerdings übermäßig, kann das zum Einen dazu führen, dass wir zu viele Mineralstoffe verlieren. Zum Anderen kann das starke Schwitzen zur Last werden, wenn sich deutliche Schweißflecken unter den Achseln bilden oder wir einen unangenehmen Geruch ausströmen.

 

Tipps vom Apotheker:

  • Wenn Sie ein paar Pfunde zu viel haben, nehmen Sie ab, denn ohne hitzespeichernde Fettschicht funktioniert die körpereigene Kühlung besser. Wichtig ist dabei v.a. eine Reduktion der Fettzufuhr.
  • Verzichten Sie auf regelmäßigen Alkohol-Konsum und Rauchen, denn beides fördert die Schweißbildung. Nikotin und Alkohol wirken sich negativ auf die Blutgefäße und damit auf die Regulation des Schweißes aus.
  • Verzichten Sie auf sehr scharf gewürztes Essen.
  • Tragen Sie Leinen oder atmungsaktive Funktionstextilien, statt Baumwollkleidung, denn diese saugt den Schweiß auf und hält ihn fest. Tragen Sie zudem keine eng anliegende Kleidung, so dass die Luft zwischen Kleidungsstück und Haut zirkulieren kann.
  • Trinken Sie viel, um den Wasserverlust und damit auch den Verlust an Elektrolyten auszugleichen. Gut sind Mineralwasser und isotonische Getränke, zum Beispiel aus Xenofit Competition Citrus Früchte Granulat oder aus Xenofit Competition Früchte Granulat. Aber auch zwei Tassen Salbeitee, z.B. von Sidroga helfen Ihnen bei übermäßigem Schwitzen, auch bei Nacht- und Fußschweiß.
  • Nehmen Sie nach dem Waschen Antitranspirantien wie Odaban Antitranspirant Deodorant Spray, Gehwol Med Antitranspirant Lotion oder das Olivenöl Deodorant „Mediterrane Frische“ aus dem Angebot unserer Versandapotheke medikamente-per-klick, da diese die Hautporen verengen.
  • Reiben Sie sich die Hände 3 x täglich mit Franzbranntwein, z.B. Thüringer Franzbranntwein oder Klosterfrau Franzbranntwein Latschenkiefer, ab, das vermindert den Handschweiß.
  • Baden Sie regelmäßig ein- bis zweimal in der Woche und schütten Sie in Ihr Badewasser einen Liter Tomatensaft, z.B. den Vitagarten Tomatensaft biologischer Direktsaft. Baden Sie darin ca. 10 – 15 Minuten.
  • Duschen Sie häufiger kühl bis lau. Zwei Mal in der Woche können Sie nach der Dusche sich mit einer Mischung aus einem Viertel Liter Wasser und einem Viertel Liter Apfelessig, zum Beispiel der Hensel Apfelessig klar, abreiben. Oder nehmen Sie einige Zeit einmal täglich eine Wechseldusche mit Warm- und Kaltwasser, wobei man immer mit dem kalten Wasser enden sollte.
  • Waschen Sie die schwitzenden Körperteile täglich mit einem Sud aus 40 Gramm Eichenrinde (hierfür können Sie die getrockneten Blätter des Eichenrinden-Tees von Aurica verwenden), 30 Gramm Walnussblätter und 20 Gramm Thymian, z.B. Thymiantee der Bombastus-Werke. Lassen Sie dieses Gemisch zehn Minuten lang in einem Liter Wasser kochen.
  • Eichenrinde gibt es im Sortiment unserer Versandapotheke auch als Extrakt für das Badewasser.
  • Mischen Sie Eichenblätter (ersatzweise Eichenrinde) und Zinnkraut, z.B. von Klenk, zu gleichen Teilen. Geben Sie davon eine Handvoll in ein Liter Wasser und bringen Sie es zum Kochen. Lassen Sie es anschließend zehn Minuten ziehen und durchseihen Sie. Waschen Sie damit regelmäßig die Achseln.
  • Tauchen Sie mehrmals am Tag Ihre Hände und Füße in lauwarmes Wasser, dabei ziehen sich Ihre Schweißdrüsen zusammen. Auch ein Abwaschen mit Zitronensaft ist wirksam.
  • Bei Fußschweiß hilft ein Fußpuder, z.B. das Gehwohl medizinische Fußpuder oder auch das Lebewohl Deo Fußpuder extra stark.
  • Gehen Sie regelmäßig in die Sauna, denn  das trainiert Ihre Schweißdrüsen.
  • Massieren Sie links und rechts des Akupressur-Punktes in Ohrläppchen-Höhe, etwa ein Finger breit hinter dem Ohr am Schädelknochen gleichzeitig mit dem Zeigefinger in kreisenden Bewegungen.
  • Haben Sie keine Angst vor dem Schwitzen, denn die lässt Sie noch stärker schwitzen.