Lungenentzündung

Symptome und Ursachen von Lungenentzündung

Wenn Erreger wie Bakterien, Viren und Pilze das Gewebe der Lunge angreifen und dieses sich in tieferen Abschnitten der Lunge, im dazwischenliegenden Bindegewebe oder die Lungenbläschen selbst entzündet, spricht man von Lungenentzündung oder Pneumonie. Eine Lungenentzündung kann aber auch durch ätzende Reizstoffe wie giftige Gase, eingeatmete Fremdstoffe, Medikamente, Erreger anderer Krankheiten, die über die Blutbahn in die Lunge gelangen oder durch eine Strahlentherapie verursacht werden. Auch das Einatmen von Mageninhalt kann eine Lungenentzündung hervorrufen. Auslöser der Pneumonie ist in diesem speziellen Fall die ätzende Magensäure. Wasseransammlungen in der Lunge, die durch bestimmte Herzerkrankungen verursacht werden, können bei Nicht-Behandlung ebenfalls eine Lungenentzündung, eine sogenannte Stauungs-Pneumonie begünstigen.

In 30 bis 50 Prozent der Fälle ist eine Lungenentzündung bei betroffenen jungen Personen auf Pneumokokken, eine bestimmte Bakterienart, zurückzuführen. Betroffen sind vor allem Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen. Bei gesunden Personen, heilt eine Lungenentzündung folgenlos ab, bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem können Lungenentzündungen tödlich sein. Besonders gefährdet sind ältere, geschwächte oder herzkranke Menschen, Personen mit Diabetes mellitus oder chronischer Bronchitis, Alkoholiker und Personen mit einer stark geschwächten Abwehr wie HIV-Infizierte. Kinder, besonders chronisch erkrankte, zählen ebenfalls zur Risikogruppe. In den Industrieländern ist es die am häufigsten zum Tode führende Infektionskrankheit.

Eine Lungenentzündung äußert sich sehr unterschiedlich. Der Betroffene leidet unter plötzlichem Schüttelfrost, hohem Fieber, Atemnot und atemabhängige Schmerzen in der Brust. Der Husten ist anfangs trocken. Später geht er mit grünem, gelbem, braunem oder rosafarbenem Schleim einher.

Das infizierte Lungenareal wird mit mehr Blut versorgt und schwillt an. Es kann zur Atemnot kommen, Betroffene atmen sehr schnell. Lippen und Fingernägel verfärben sich aufgrund des Sauerstoffmangels mitunter blau. Tiefes Einatmen und Husten können Schmerzen verursachen. Bei Kindern kann der Schmerz ferner bis in den unteren Bauch ausstrahlen und dadurch eine Blinddarmentzündung fingieren.

Lungenentzündungen, die Ihre Ursache in einem Befall von Viren oder Parasiten haben, beginnen oft mit leichtem Fieber ohne Schüttelfrost. Der Husten ist eher trocken, es wird selten Schleim ausgehustet. Diese Lungenentzündung wird daher auch als atypische Pneumonie bezeichnet.


Gängige Medikation bei Lungenentzündung

Für Personen, die von einer Lungenentzündung bzw. Pneumonie betroffen sind, sind Bettruhe, körperliche Schonung und eine hohe Flüssigkeitszufuhr, v.a. bei schleimlösender Medikation, von großer Bedeutung. Fast immer wird eine Lungenentzündung mit Antibiotika, auch wenn diese durch Viren verursacht wurde, behandelt. Dies ist von Wichtigkeit um eine zusätzliche Infektion mit anderen Bakterien zu vermeiden. Hat die Entzündung größere Bereiche der Lunge erfasst, ruft sie schwere Symptome hervor, ist ein Mensch mit einer Immunschwäche erkrankt, zeigen sich Begleiterkrankungen oder Komplikationen ist eine Behandlung im Krankenhaus notwendig.

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