Low-Carb

Low-Carb (engl. Abk. für wenig Kohlenhydrate) bezeichnet zusammenfassend alle Diäten, die auf der geringen oder Nicht-Einnahme von Kohlenhydraten beruhen. Hierzu zählen die Atkins-Diät, die LOGI-Diät und die Montignac-Methode.

Um den Blutzucker zu senken, wird bei der Aufnahme von Kohlenhydraten aus Brot, Kartoffeln, Nudeln oder Reis Insulin ausgeschüttet. Eine Low-Carb-Diät verhindert die Insulinausschüttung bzw. hält diese so gering wie möglich, damit eine Energieversorgung des Körpers über das Körperfett hervorgerufen wird. Die Blutfettwerte können durch eine derartige Diät gesenkt werden. Beendet man allerdings die Low-Carb-Maßnahme, kommt es häufig zu einem Jojo-Effekt.

Zudem fußen die Diäten, die den Abbau von Körperfettreserven erzielen wollen, auf einer erhöhten Fett- und Eiweißaufnahme. Dies kann langfristig gesehen Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Nierenschäden erzeugen. Jeder sollte sich daher genau überlegen, ob er für sein Leben eine solche Einschränkung in Kauf nehmen möchte. Schwangere, Nieren- und Leberkranke sollten auf solche Ernährungsumstellungen von vornherein verzichten.