Läuse

Symptome und Ursachen von Läuse – Befall

Die drei Millimeter großen Insekten, halten sich als Parasiten v.a. an dicht behaarten Körperstellen auf unserer Haut auf und leben vom Blut des Menschen, ohne dass sie nach zwei bis drei Tagen sterben würden. Ihr Biss juckt und reizt die Haut. Im Gegensatz zu den Läusen selbst kann man deren klebrigen, weißen circa ein Millimeter großen Eier, die sogenannten Nissen, gut sehen. Die Nissen sind an der Basis der Haare, quasi hautnah abgelegt und lassen sich nicht mit gewöhnlichem Shampoo beseitigen.

Je nach befallener Körperregion gibt es verschiedene Arten von Läusen. Die weitverbreiteten Kopfläuse verstecken sich gern im dichten Haarschopf an der Kopfrückseite oder hinter den Ohren. Da sie die Haarfarbe des Wirtes annehmen können, sind sie schwer zu entdecken.

Die kleineren Filzläuse bevorzugen Körperregionen, die von vielen Schweißdrüsen besetzt sind wie der Bereich der Schamhaare, in den Achselhöhlen oder in den Haaren der Männerbrust. Bei Kindern setzen sie sich gern an Wimpern und Augenbrauen fest.

Die dritte Läuse – Art sind die Kleiderläuse, die nicht direkt auf dem Menschen leben, sondern an körpernahen Wäsche- und Kleidernähten hausen und zum Blutsaugen kurz auf die Haut wandern.

Allen gemein ist die hohe Ansteckungsgefahr. Dort, wo Menschen engen Körperkontakt haben, in Kindergärten, Schulen oder Ferienlagern, übertragen sich Kopfläuse leicht. Eine indirekte Übertragung ist auch durch den gemeinsamen Gebrauch von Mützen, Kissen, Fahrradhelmen oder Haarbürsten möglich. Filzläuse werden ebenfalls durch engen Körperkontakt, etwa durch Geschlechtsverkehr übertragen und Kleiderläuse durch die gemeinsame Benutzung von Handtüchern, Bettwäsche und Kleidungsstücke.

Läuse werden als erstes durch einen unangenehmen Juckreiz auffällig. Kratzt man an den juckenden Stellen die Haut auf, gelangt Läusekot in die kleinen Wunden, was die Reizung verstärkt und zur Infektion führen kann. So werden Hautveränderungen wie Ekzeme erzeugt, Lymphknoten schwellen an oder Bakterien verunreinigen zusätzlich die Wunden.

 

Gängige Medikation gegen den Läuse – Befall

Gegen Läuse helfen Anti – Läuse – Mittel, diese können Sie in unserer Versandapotheke unter der Unterkategorie Läuse und Co erwerben. Oft sind die Wirkstoffe gegen den Läuse – Befall in speziell entwickelten Shampoos wie das Goldgeist forte enthalten. Anti – Läuse – Mittel sind meistens nicht wirksam, wenn man sie nur einmal benutzt, denn die Nissen können die Behandlung überleben. Daher empfehlen wir Ihnen im Wechsel mit einem Läusekamm wie den Nyda Läusekamm, dessen Zinken dichter als bei einem anderen Kamm sind und so die Nissen besser auskämmt, und dem Anti – Läuse – Shampoo zu arbeiten. Mittlerweile gibt es auch elektronische Läusekämme wie der von der Firma Medisana. Die Behandlung zieht sich bis zu drei Wochen hin. Außerdem sind gegen Läuse Medikamente mit dem Wirkstoff Dimeticon gut geeignet. Er ist in der Nyda – Pumplösung enthalten und lässt Nissen und Läuse ersticken.

Zudem sollten Sie Bettbezüge, Kleider, Handtücher, Kuscheltiere usw. heiß waschen. Alle anderen möglicherweise befallenen Gegenstände sollten sie lichtdicht einpacken und zwei Wochen kühl lagern. Dieses Vorgehen lässt die Läuse aushungern. Auch das Anfeuchten der Haare mit Essigwasser oder Kokosöl sorgt dafür, dass die Läuse besser auskämmbar sind.