Eisen

Eisen ist ein chemisches Element im Periodensystem und ein essentielles Spurenelement für den Menschen. Bei der Blutbildung und der Sauerstoffaufnahme sowie dessen Transport, bei der Beförderung von Elektronen und beim Energiestoffwechsel wirkt Eisen entscheidend mit. Im menschlichen Organismus kann man vier bis fünf Gramm Eisen vorfinden. Durch Abschilferung von Hautzellen und Ausscheiden von Urin verliert der Mensch ebenfalls Eisen. Diese Verluste kann er meist über die Nahrung ausgleichen. Ein größeres Problem ist der Verlust von Eisen aufgrund höherer Blutungen. Mit jedem Milliliter Blut verliert der Mensch auch ein halbes Milligramm Eisen. Gerade Frauen leiden häufig durch die monatliche Regelblutung mit einem Verlust von 30 bis 60 Milliliter Blut unter einer Unterversorgung an Eisen und erreichen ihre tägliche Dosis von 12 bis 15 Milligramm Eisenzufuhr nicht.

Auch Vegetariern dürfte es schwer fallen ihren Tagesbedarf abzudecken, da eine Verfügbarkeit aus tierischen Lebensmitteln an Eisen bei 23 Prozent und aus pflanzlichen nur bei 3 bis 8 Prozent liegt. Durch Bitterstoffe, die in Kaffee und Tee enthalten sind, durch Oxalsäure, die in Rhabarber oder Spinat vorkommt oder auch durch Acetylsalicylsäure in Kopfschmerztabletten kann sich die Aufnahme von Eisen zudem noch verringern.

Männliche Vegetarier haben einen kleinen Vorteil: die Tagesdosis bei Männern liegt nur bei 8 bis 14 Milligramm Eisen.

Eine Unterversorgung äußert sich durch Leistungsschwäche, ständige Müdigkeit, blasse Haut, Entzündungen der Zunge und Einrisse der Mundwinkel.

Es ist daher sinnvoll die Nahrungszufuhr mit eisenhaltigen Präparaten zu ergänzen. Die Medikation sollte allerdings auf trockenen Magen und mit Vitamin C kombiniert werden.