Ei

Das Ei ist eine frühe Stufe der Fortentwicklung eines Eilegenden Tieres. Es enthält neben der Ei- bzw. Keimzelle, Nährstoffe und eine schützende Hülle, die Schale. Eier sind wegen ihres hohen Nährwerts ein attraktives Nahrungsmittel. So hat sich in unseren Breiten das Hühnerei als landwirtschaftliches Produkt durchgesetzt. Es ist reich an lebenswichtigen Vitaminen und Nährstoffen sowie hochwertigem Protein und Fett. Das im Hühnerei enthaltene sogenannte „gute“ Cholesterin erhöht den Cholesterinspiegel nicht, das enthaltene Lecithin senkt diesen sogar (siehe Cholesterin und HDL).

Aus Eiern lassen sich sehr viele Produkte herstellen. Bei der Verwendung von rohem Ei in Eischnee, Mayonnaise, Speiseeis oder diversen Desserts sollte man peinlichst auf Sauberkeit achten. Beim Öffnen der Eier können Bakterien von der Schalenoberfläche oder den Händen in die Eimasse gelangen. Bei der Lagerung können sich diese rasch vermehren und beim Verzehr eine Lebensmittelvergiftung hervorrufen. Taucht man das Ei kurz in kochendes Wasser, tötet man die Bakterien, die sich auf oder direkt unter der Schale befinden, ab. Zudem ist es ratsam nichtgegarte und nichtkonservierte Speisen möglichst am Tag der Herstellung zu verspeisen. Erhitzt man Eier, stockt das Eiweiß bei 62°C und das Eigelb bei 68°C.

Diabetiker sollten nicht mehr als ein Ei pro Tag verzehren.