Durst

Wenn der Wasseranteil im Körper um ein halbes Prozent sinkt, verspürt man das Bedürfnis, Flüssigkeit zu sich nehmen zu wollen. Dieses Grundbedürfnis bezeichnet man als Durst. Eine Abnahme des Wassergehalts von 3 Prozent führt zur Minderung der Harnproduktion, bei 10 Prozent kann es zu Verwirrtheit sowie Sprachstörungen kommen und bei einem Fehlbetrag von 15-20 Prozent ist der menschliche Organismus nicht mehr lebensfähig.

Ein Wassermangel ist an einem allgemeinen Schwächegefühl, an Kreislaufbeschwerden, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, trockenen Schleimhäuten, stehenden Hautfalten und der Produktion von wenig, aber dunkel konzentriertem Urin erkennbar.

Führt man dem Körper dauerhaft zu wenig Flüssigkeit zu, kann es zu Nierenschäden kommen. Daher ist es sehr wichtig, das tägliche Pensum von ca. 2,5 Liter einzuhalten. Da ein Teil über die Nahrung aufgenommen wird, sollte man 1 bis 1,5 Liter an Getränken pro Tag zu sich nehmen.

Mehr Flüssigkeit braucht man bei starker Hitze, trockener und kalter Luft, übermäßigem Salz- und Proteinverzehr, Durchfall, Erbrechen, Fieber sowie als Sporttreibender.

Ältere Menschen verspüren häufig weniger Durst und sollten daher besonders auf ihre Flüssigkeitszufuhr achten.