BMI

Der 1870 von Adolphe Quetelet entwickelte den Body-Mass-Index (BMI), synonym auch Körpermasseindex (KMI), Körpermassenzahl (KMZ) oder Quetelet-Kaup-Index, ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts einer Person im Verhältnis zu seiner Körpergröße. Der BMI wird konkret wie folgend berechnet:

Gewicht in Kilogramm / (Größe in Meter)²

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifiziert den BMI im Allgemeinen wie folgt (Stand 2008):

Oberkategorie Unterkategorie BMI (kg/m²)
Untergewicht Starkes Untergewicht <16
Mäßiges Untergewicht 16 – 17
Leichtes Untergewicht 17 – 18,5
Normalgewicht 18,5 – 25
Übergewicht Präadipositas 25 – 30
Adipositas Adipositas Grad I 30 – 35
Adipositas Grad II 35 – 40
Adipositas Grad III >40

 

Der BMI ist lediglich ein grober Richtwert. Faktoren wie Geschlecht und Statur sowie die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse aus Fett- und Muskelgewebe eines Menschen sollten bei der Bewertung des Gewichts berücksichtigt werden. So haben Männer meist einen höheren Anteil von Muskelmasse an der Gesamtkörpermasse als Frauen. Aus diesem Grund sind die Grenzwerte der BMI-Klassen bei Männern etwas höher im Vergleich zu denen der Frauen angelegt. Das Normalgewicht bei Männern liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Intervall von 20 bis 25kg/m², das der Frauen im Intervall von 19 bis 24kg/m².

Für Kinder gelten besondere BMI-Tabellen, die von der WHO herausgegeben werden. Im Grunde gilt die gleiche Formel, jedoch wird bei Kindern unter 25 Monaten die Längenmessung im Liegen vollzogen. Die Werte werden mit den Daten anderer Kinder des gleichen Alters verglichen. Als übergewichtig gilt ein Kind mit einer +1 Standardabweichung, als adipös wenn es mehr als +2 abweicht.
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